Trommelfeuer
Atemberaubend ist das Tempo, der wachsenden Anspannung scheinen keine Grenzen gesetzt. Die Kocanis arbeiten gezielt mit Temposteigerungen und setzen auf die beschwörende Wirkung von sich ständig beschleunigenden Wiederholungen.

Die vibrierende Spannung im Raum löst sich im tosenden Beifall auf, um dann mit wirbeligen Darabukkasoli erneut aufgebaut zu werden.

Veliov beherrscht die Dirty Tones aus dem Jazz ebenso wie Trompeten-Triller und Phrasierungen aus der Klassik. Die Themen der einzelnen Stücke fliegen blitzschnell zwischen den Instrumenten, Soli werden improvisiert und unversehens steigern sie sich in einem faszinierenden Zusammenspiel in den nächsten Geschwindigkeitsgang.

Professionelle Improvisation ist bei dieser Band kein Widerspruch in sich. Ihre Musik schmeichelt den Ohren nicht, sie ist packend, mitreißend, und es ist nahezu unmöglich, sich ihr zu entziehen.

Diese Kombination von Virtuosität und Bodenständigkeit löste Begeisterungsstürme beim Publikum aus.
Neue Westfälische, 06/04


Musical Highlight of the Year
„When asked to list my musical highlights of the year ... the second was a rumbustious night... with the utterly wonderful Kocani Orkestar...
Their gypsy soul music, full of intricately strange time signatures and the fattest, funkiest horn riffs since the glory days of Sax of James Brown."
New Note, Folk Root, 99

A wonderful ragged charm
…stuttering brass and twisted Arabic rhythms, sour horns and bustling solos…played with a wonderful, ragged charm…
New Note, Folk Root, 2003

Wahnwitziger Disco-Folk

... In bisweilen atemberaubendem Tempo und mit artistischen Spieltechniken stürmen die sieben Musiker durch ein gewaltiges Repertoire der Roma- und Balkan-Folklore. ... Das „Original Kocani Orkestar“ geht dabei einen Schritt weiter. Es nutzt herkömmliche Formen als Vorlage für moderne Kompositionen, die eine Art „Disco-Folk“ ergeben.

... Die Grundhaltung bleibt traditionell und akustisch, doch die klar durchstrukturierten, auf Tanzbarkeit angelegten Stücke kokettieren auch mit aktueller, arabischer Tanzmusik, lateinamerikanischen Rhythmen und frühen Jazzformen. ... Obwohl die Truppe in verwegenem Tempo und wahnwitzigen Stakkati durch die krummen Takte jagt, stehen die eigenen, ambitionierten Ideen im Vordergrund ...

So spielen sie sich und das Publikum zunehmend in einen Rausch. ... nach drei Stunden lassen die Mazedonier eine glücklich durchgeschwitzte Meute zurück."

Weser-Kurier, 04

Wirbelsturm aus Südost
Das beste Konzert des Jahres ... musikalischer Wirbelsturm des mazedonischen Hexentrompeters Naat Veliov und seines Original Kocani Orkestar...

Der Vergleich von Veliov mit Star-Trompetern (wie) Maurice André oder Louis Armstrong ist angemessen. Setzt er doch die Kunst der Improvisation und der Dirty Tones aus dem Jazz ebenso grandios ein wie Trompeten-Triller, Phrasierungen und Oktaven
läufe aus der Klassik.
Mit André und Armstrong hat er auch gemein, daß man beim Zuhören meint, Trompete spielen sei das Leichteste von der Welt.


Überraschend ist die Klangvielfalt... die rasante Reise geht durch die Türkei in den Orient bis nach Indien und China. Selbst Big-Band-Sound und südamerikanische Harmonien sind zu hören.
Darunter liegt der wilde Herzschlag der Balkan-Rhythmen... Immer ist die Muisk unterhaltsam, ansteckend-fröhlich und anti-depressiv–
Stillsitzen fällt bei diesem teuflischen Treiben schwer!“

Folker, 03/03

Blechbläserischer Gewittersturm
Und die Trompete erst! Naat Veliov spielt sie außerordentlich, mal geschmeidig wie eine Bauchtänzerin, dann wieder scheppernd wie einen alten Motorradauspuff...
Südkurier, 06/04

Schweres musikalisches "Geschoss"
Das Original Kocani Orkestar begeisterte das Publikum auf Balkan-Party...
Komplexe, rasante Rhythmen, hart zupackende Bläserarrangements, abwechslungsreiche Songstrukturen und vor allem brillante spieltechnische und interpretatorische Leistungen waren dabei das A und O.
Die Musik wirkte wie ein gewaltiges Naturereignis.


Orchesterchef Naat Veliov hat ... die Fähigkeit, melodisch erfinderisch und gleichermaßen den Beifall herausfordernd zu spielen. Und was er an raffiniert -betörenden Hüftbewegungen aus seinem Kugelbauch-Körper herauszauberte, stand seinen Trompeten-Soli fast in Nichts nach.

Von allen bekannten Balkan-Brassbands - Fanfare Ciocarlia, Boban Markovic Orkestra etc. - offenbart die aus dem Städtchen Kocani (Mazedonien) stammende die deutlichsten Einflüsse vom Jazz und der westlichen Pop- und Rockmusik.

Veliov scheint sowohl als Trompeter als auch als Frontmann viel von Satchmo gelernt zu haben, und auch vorgestern erklangen Titel, in denen Erinnerungen an Adderleys "Work Song", an "Fever" und sogar an die schnelle Gitarrenpassage aus Deep Purples "Child in Time" für ungläubige Deja-vu-Gesichter sorgten.

Jazz und Rock, Trauermärsche und Hochzeitstänze, Balkan-Disco und alte Janitscharenmusik, hymnisch-hingebungsvolle Bläser-Exzesse und lyrische Kinderliedmelodien - was für eine Blaskapelle!
Dresdner Neueste Nachrichten, 03/03

Feuerwerk
Die sieben Musiker bieten in halsbrecherischem Tempo und mit durchgängiger Präzision ein wahres Feuerwerk an Musizierlust und Lebensfreude.
Orientalische Skalen erzeugen neben kalkuliert asymetrischen Taktfolgen oder dem klassischen Zweivierteltakt der Polka Bilder von wehmütigen Liebesgesängen über rauschhafte Volksfeste bis zu wirbelnden Tänzen ums Lagerfeuer.

Im Gegensatz zu anderen Roma-Blaskapellen, deren Motto zu sein scheint: Hauptsache schnell, laut und alle auf einmal, bleibt hier das Arrangement durchgehend transparent und wohlkalkuliert.
Und trotz mitreissend tanzbarem Humpa-Humpa-Rhythmus bietet das Kocani Orkestar keine Tätärä-Folklore, sondern zeitgenössische indigene Musikkultur.

Hotjazzige Bigbandklänge oder Mambo-Rhythmen zeugen auch von einer Öffnung für andere Musikkulturen.

Irrwitzige, treibende Tutti-Gallopaden, ergreifende Soli und ungekünstelte Animation locken das Publikm zusehends aus der Reserve.

Nach dem Einbruch der Dunkelheit spielt sich vor der Bühne ein quirliges Tanzvergnügen ab – mit Polka-Pogo, Paar-Mambo und arabesken Fantasietänzen, zeigen die Frankfurter, dass man auch jenseits des Balkans ausgelassen feiern kann.“

Frankfurter Rundschau, 08 / 03

Wilder Auftakt für Jazzherbst
Start nach Maß mit mitreißender Gypsy-Musik!
... eine ungemein zupackende und angenehm schräge Musik, die dem Zuhörer kaum eine Wahl lässt, außer begeistert zu sein...

Manche Stücke wirken, als würden sie mit „bpm“ (beats per minute) gemessen.
Bei dieser Wildheit der Musik ist die gleichzeitige Souveränität der Musiker erstaunlich: in ungewohntem 7/8 oder 9/8-Takt finden die Bandmitglieder immer wieder gemeinsame Strukturen, brechen in Soli aus und finden zurück ins Gefüge des Stückes...
   
Passauer Neue Presse, 09/02

Gipsy-Irrwitz - Rauschzustand
Wenn Naat Veliov und sein Kocani Orkestar im schiefen 11/8-Takt-Staccato durch die Gipsy-Soundlandschaft galoppieren,  stürzen Stefan Mross und Maurice André in eine tiefe Sinnkrise!

... die acht famosen Herren.... servieren eine stimmig-verwegene Irrwitzigkeit - Noten auf Speed. Das ist keine Feiermusik, sondern Rauschzustand.“

Nürnberger Zeitung, 03/01

Balkan Urjazz mit Satcho-Appeal
...Bracchial-Kollision von Balkan-Folklore, Orient-Pop und geschickt genutzten New Orleans Jazz-Parallelen...

Wüst und scheinbar anarchisch fuhrwerken sechs Blechbläser und zwei Trommler durch die ungerade Takt-Buckel-Piste.
Doch der Eindruck täuscht - das durch Kusturicas „Time of the Gypsies“ allseits bekannte Roma-Unternehmen ist hierarchisch durchgeregelt.

Genussreich sind vor allem die Soloeinsätze. Hier kokettiert „King“ Veliov äußerst effektiv mit der Marching-Band-Parallele.  Balkan-Urjazz mit Satchmo-Appeal!

Nürnberger Nachrichten, 03/01

Wahnwitziger Baustellen-Beat
... die wahnwitzig-trillernden Soli von Orchesterchef Naat Veliov waren wahrlich einzigartig! Vertrackte Melodien wanderten von Veliovs Trompete zu Tuba, Saxophon und Akkordeon.
Die Percussionisten hämmerten einen treibenden Baustellen-Beat, der auch eine Punkband nicht wilder gelänge.

Als nach knapp drei Stunden die Spucke aus dem Blech tropfte und die Tanzbeine erschöpft waren, blieb der Eindruck, durch einen Orkan gewandert zu sein. Kein Schlechtes Gefühl.“
Leipziger Volkszeitung, 04/01


Dirty Sound
Mit einem die Jazzgrenzen sprengenden Klangfeuerwerk beendete der Trompeter Naat Veliov das (Jazz-)Fest. ...Veliov bläst die Trompete mit einem solchen ‘dirty’ sound’, als würde er aus New Orleans stammen. ..
Nordkurier Neubrandenburg, 03/01

Shit-hot...
Variuosly refered to as ‘formidable’, explosive’ and ‘shit-hot’, the Kocani Orkestar pumps out a punchy mix of powerful brass band sounds, thumping Turkish/Bulgarian rhythms and exciting Eastern-style solos..
Time Out, 99