Cineastisches
Meisterwerk mit kongenialer Begleitung
Berlin - die Symphonie einer Großstadt, 1927
„Buchwald brauchte für seine kongeniale Begleitung keinen
großen Orchesterapparat. Er setzte sich einfach an den
Flügel und legte seinen Geigenkasten daneben. Es ist immer wieder
verblüffend, wie er mit einfachsten Mitteln die Sprache bewegter
Bilder in vibrierende Musik umzusetzen versteht.
Das Schnaufen und Stampfen der Dampflok, das Rattern der Wagen, das
Vorübergleiten der Landschaft, das tanzende Auf und Ab der
Telegrafendrähte hätte man auch mit geschlossenen Augen
erleben können... „ Schwäb.
Zeitung
„ ... incredible
performance - I wanted to congratulate you, it was great!“
K. Guyonvarch, Chaplin Association Paris
„ ... unglaublich
seine Fähigkeit, dem Filmgeschehen einen großen
musikalischen Rahmen zu geben...“ Int.
Filmfestspiele Berlin
UNVERGESSLICH
Bonn: Stummfilme mit Musik
"Das
eigentliche Ereignis der
Stummfilmtage war freilich das unvergleichliche Zusammenspiel von Film
und Musik bei der Aufführung von Stillers HERRN ARNES SCHATZ
(1919)..durch ein einzigartiges Zusammenwirken von Neil Brand am
Flügel und Günter A. Buchwald an der Violine.
Wie die beiden Musiker sich steigerten, zu einem improvisierten
Zusammenspiel fanden, das die Kraft und das Volumen eines Orchesters
erreichte, das war so faszinierend, dass man viel gegeben hätte,
um diesen Augenblick vollkommener Durchdringung von Bilderzählung
und Musik festzuhalten.
Aber die Musik ist vorbei, nicht aufgezeichnet, und so bleibt nur die
eigene Erinnerung an einen Kinoabend, dessen Aura bei dem verbleibt,
der ihn selbst erlebt hat. Unvergesslich."
Ulrich von Thüna, epd film 10/2001
MITREISSENDE GENIALE INTERPRETATION
Stummfilm METROPOLIS mit
musikalischer Begleitung
"...Der Film ist der eine Teil was am Abend geschah. Der
andere Teil
ging von Günter A. Buchwald aus, dem Erzähler am Klavier:
Lebensecht und sehr genau kommentiert Buchwald das Geschehen. Er tut
dies nicht nur mit den Mitteln der Tastatur sondern...auch mit
ungewöhnlichen Klängen des Resonanzkastens, vom virtuosen
Geigespiel ganz zu schweigen: schauderlich genial..." SÜDKURIER,
10.10.1996
KONGENIALER SOUNDTRACK
Das Cabinet des
Dr.Caligari
...bildete den Auftakt einer kleinen Stummfilmreihe mit
musikalischer
Begleitung der hochkarätigen Silent Movie Music Company....
Zum
optischen Genuss kam der akustische. Günter A. Buchwald, ein
ausgewiesener Experte der Stummfilmmusik und seine Gruppe lieferten
dazu einen kongenialen Soundtrack, der mehr war als musikalische
Untermalung." (Bad. Neue Nachrichten
22.1.1996)
DIE MACHT DER TÖNE
Der Galiläer
"Buchwald beherrscht das Spiel mit Nuancen, reagiert
blitzschnell auf
Veränderungen der Dramaturgie und schafft es, noch zur kleinsten
Handbewegung eines Mimen die passende Melodie zu improvisieren. Er
vertonte de Galiläer eher vorsichtig interpretierend, um die
deutlichen antisemitischen Tendenzen der Darstellung der jüdischen
Priester nicht noch vorsätzlich zu verstärken. Auch da liegt
die Macht der Töne."
Bad. Zeitung
24.7.1998
ORGEL GIBT DEN GESICHTERN EINE STIMME
La Passione de Jeanne d'Arc / Nosferatu
"Buchwald
verstand es, in seiner Orgelimprovisation sowohl den dramaturgischen
Handlungsverlauf als auch psychologische Konstellationen
nachzuzeichnen.
Das war keine Verdopplung der bewegten Bilder, sondern
ein punktgenaue Intonation, die ein kontrapunktisches Gefüge von
Bild und Ton schuf.
Den Klang der Mienen inszenierte Buchwald und schuf
eine großartige psychologische Tiefenschärfe."
WAZ,
Bochum
4.5.1999
DIE ORGEL ZEICHNET SEELEN-LANDSCHAFTEN
La Passione de Jeanne
d'Arc / Nosferatu
"...Der Organist unterstützte
die Figuren und setzte sie
musikalisch voneinander ab. Wenn er auch improvisierte, so kennt er die
Filme doch genau.
Das Aussetzen der Musik auf dem Höhepunkt geriet
zum beeindruckenden dramatischen Moment. Mit dieser einfühlsamen
Musik wirkten die Filme wie neu gesehen.
Ruhrnachrichten 4.5.1999
UNVERGESSLICHER FILMABEND
Nosferatu und die
SilentMovieMusicCompany !
"...Lobenswert unaufdringlich improvisierte die
Silent Movie Music Company unter Leitung von Günter A. Buchwald,
der
sich seit Jahren intensiv mit Stummfilm befasst und sich sowohl als
Soloimprovisator als auch als Komponist einen Namen gemacht hat zu G.W.
Pabsts BÜCHSE DER PANDORA:
Für einmal (in diesem Festival)
anerkannte die Musik den Film als Star und nur an diesem Abend
störte kein Notenlampenlicht die Projektion einer wunderbaren
Kopie."
MODERNE E-MUSIK
Das Mädchen Sumiko
"Der Pianist und Geiger Günter A.
Buchwald ist als Begleiter von
Stummfilmen einer der einfallsreichsten und renommiertesten Musiker
Europas....er entwickelt in 25 szenischen Sätzen eine
außerordentlich abwechslungsreiche Filmmusik. Insgesamt ist
Buchwald ein beeindruckendes Stücke moderne E-Musik mit
vielfältigen klangmalerischen und melodischen Elementen
geglückt."
in FILM Juni/Juli 2000
UNGEMEIN
SPANNENDE MUSIK
Das
Mädchen Sumiko
"In etlichen
Filmmusikbegleitungen (u.a. Retrospektiven der
„Berlinale“) bewies der Freiburger bereits ein seltenes Gespür
für die Symbiose von Bild und Ton, bei der sich jede
ausbeuterische Dominanz beider Künste verbietet...
Er spielte eine
Musik wider all jene Klischees,
die man herkömmlich mit japanischer Tonkultur verbindet.
Die Musik verbindet die
Atonalität der Moderne mit Anklängen an asiatische Pentatonik
und symphonischer Spätromantik....
eine dezente und gerade dadurch
ungemein spannende Musik....die auch ohne Bilder Bestand hat."
in: FILMDIENST 22 ; Oktober 2003
Wolf Biermann
über die Musik zu Das Mädchen Sumiko:
" Ja, lieber Günter
Was wohl Kurt Weill zu all den Paraphrasen gesagt hätte! Aber es
passt,
auch die Instrumentierung, der Film entstand ja in der 3-Groschen-Zeit.
Schon wie Du den „Ain´t she seet“-Titel einbaust und dann abhaust
bis
zum Gong....Was`n Aufwand! sagt zu seiner Weißgerber-Gitarre...
Dein alter Wolf am 20.10.99